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Europa neu begründen: Eine Matinee mit Andrea Ypsilanti

Matinee „Europa neu begründen“
20. Sept. 2015 im Club Voltaire mit Andrea Ypsilanti

Bericht von Herbert Stelz aus unserer Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME (Ausgaben 04/2015). 

Noch immer ist Andrea Ypsilanti eine Vollblutpolitikerin, ihr Engagement für politischen Fortschritt ist ungebrochen. Seit 16 Jahren ist sie Abgeordnete im Hessischen Landtag, ist Vorsitzende des Petitionsausschusses und dort zurzeit vor allem mit den Problemen vieler Flüchtlinge beschäftigt. Vor allem aber engagiert sie sich für Europa, hat das Griechenland-Solidaritätskomittee Frankfurt/Rhein-Main mit gegründet und ist mit der Programmwerkstatt „Institut Soziale Moderne (ISM)“ unermüdlich auf der Suche nach Ideen für den Aufbruch in eine neue Politik.

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Arm in einem reichen Land

Den Beitrag „Arm in einem reichen Land. Arbeitsmarkreformen sind kein Motor wirtschaftlicher Entwicklung“ von Wilfried Kurtzke übernehmen wir aus unserer Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME (Ausgaben 03/2015) mit freundlicher Genehmigung des Autors.

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„Die Macher hinter den Kulissen“ – Bericht über eine Lesung mit Hermann Ploppa

Der Bericht über die Buchvorstellung und Lesung “Die Macher hinter den Kulisssen“ stammt von Reiner Diederich. Wir übernehmen ihn aus unserer Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME (Ausgaben 02/2015) mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Seit langem ist bekannt, dass das neoliberale „Einheitsdenken“ – wie es der französische Soziologe Pierre Bourdieu einmal genannt hat – hauptsächlich in von US-Multis gesponserten Denkfabriken und Hochschulen entwickelt wurde, von dort aus weltweit die Universitäten eroberte und über Medien propagiert wurde, bis es als herrschende wirtschaftswissenschaftliche Lehre galt. Hermann Ploppa beschreibt in seinem neuen, im Nomen-Verlag erschienenen Buch: „Die Macher hinter den Kulissen. Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“, dass dies eine lange Vorgeschichte im 20. Jahrhundert hat und über welche Agenturen und Akteure es durchgesetzt wurde.

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Rede auf der Hauptversammlung der Commerzbank am 30.04.2015

Wir dokumentieren hier die Rede von Christoph Rinneberg auf der Hauptversammlung der Commerzbank am 30.04.2015. Christoph Rinneberg ist aktiv bei der Initiative Ordensleute für den Frieden und bei den Kritischen Aktionären. Die Rede ist zuerst in unserer Zeitschrift BIG Business Crime 03/2015 erschienen.

Sehr geehrte Gastgeber, sehr geehrte Gäste dieser Hauptversammlung, ich spreche hier für die Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF) und für den Dachverband der Kritischen Aktionäre, natürlich beiderlei Geschlechts.

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Griechenland und „die Griechen“ in der Bildzeitung

Den Beitrag „Griechenland und >die Griechen< in der Bildzeitung“ von Reiner Diederich übernehmen wir aus unserer Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME (Ausgaben 03/2015) mit freundlicher Genehmigung des Autors. 

Im Vorwort einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebenen Studie von Stephan Kaufmann mit dem aus der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ vom 5. Februar 2015 zitierten Titel „Die Halbstarken von Athen“ heißt es: „In Deutschland herrscht die Meinung vor, Griechenland sei selbst schuld an seinem Elend: Erst habe sich das Land in die Euro-Zone gemogelt, dann habe die Regierung zu viel ausgegeben, und überhaupt hätten die Regierten zu wenig gearbeitet.“ (Kaufmann, S. 3) In der Studie werden diese gängigen Mythen über die Griechenland- und Euro-Krise anhand von Zahlen und Fakten widerlegt.

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VorratsDatenSpeicherung – Sicherheitsmassnahme oder Gefährdung der Grundrechte?

Am Mittwoch, den 17. Juni 2015 waren wir zu Gast bei einer Veranstaltung des Bündnisses „Demokratie statt Überwachung“ und der SPD Südhessen in Darmstadt. Es diskutieren

  • Daniel Domscheit-Berg, Netzaktivist, Gründer von OpenLeaks und Ex-Partner von Julian Assange bei WikiLeaks sowie Gernot Grumbach, Mitglied des Hessischen Landtags, Vorsitzender der SPD Hessen-Süd.

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Wer schützt die Verfassung vor den Verfassungsschützern ?

Als Nachtrag unserer Jahrestagung am 18. April 2015 stellen wir Ihnen eine Tonaufzeichnung des Vortrags von Dr. Rolf Gössner zur Verfügung. Dr. Rolf Gössner ist Rechtsanwalt, Autor und Publizist. Er ist Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Mitherausgeber des “Grundrechte-Reports” und der Zeitschrift “Ossietzky” und Jury-Mitglied des “Big-Brother-Awards”, seit 2007 stellvertretender Richter am Staatsgerichtshof und Mitglied der Deputation für Inneres der Bremer Bürgerschaft.

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„Jüdische Spekulanten“ – Die Umstrukturierung des Frankfurter Westends und der Fall Fassbinder

1. Wahrnehmung von Spekulanten in der „heißen Phase“

Im Oktober 2015 jährt sich die Bühnenbesetzung beim Frankfurter Schauspiel zum 30. Mal: ca. 25 Vertreter der jüdischen Gemeinde (1) verhinderten die Aufführung von Fassbinders „Der Müll, die Stadt und der Tod“. Fassbinder beschreibt in seinem Stück ein Stadt-System, in dem es den Menschen schlecht geht. Anstatt die systemischen Zusammenhänge mühsam zu analysieren, dann zu kritisieren, suchen einige Figuren die Schuld dafür in gänzlich sachfremdem Zusammenhang. „Und Schuld hat der Jud“ (2) flucht der erfolglose Immobilien-Developper im Stück: Antisemitische Projektion statt nüchterner Analyse der Effekte von marktwirtschaftlicher Konkurrenz.

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Big Data, Big Business und wir

Dieser Artikel erschien von Christoph Rinneberg erschien zuerst in der Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME 02/2015.

Wir alle, die wir uns täglich der digitalen Informations- und Kommunikationstechnik bewusst oder unbewusst bedienen, schulden Jaron Lanier großen Dank, einem Pionier in der Erarbeitung der prinzipiellen Funktionsweise des Internet und der Virtuellen Realität. In seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am 12.10.2014 skizziert er die digitale Transformation in ihren positiven und negativen Auswirkungen auf unsere Arbeit, auf unser individuelles Leben, auf unsere Gesellschaft und auf unsere Demokratie.

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Buchrezension: “Schattenstrategen, Kriegstreiber und stille Profiteure“

Eine Buchrezession von Reiner Diederich, zuerst erschienen in BIG BUSINESS CRIME 02/2015

2014 ist im Verlag zeitgeist das Buch von Wolfgang Effenberger und Willy Wimmer „Wiederkehr der Hasardeure – Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute“ erschienen. Schon der Titel gibt den Ton an. Damit man die „Wiederkehr der Hasardeure“ nicht etwa (auch) auf die Wiederkehr deutscher Großmannssucht, das Streben deutscher Politiker und Kapitalvertreter nach weltweiter Geltung und mehr „Verantwortung“ beziehe, prangt vorne auf dem Schutzumschlag eine Karikatur des britischen „Imperialisten und Unternehmers“ Cecil Rhodes (1853-1902).

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›Die Weltherrschaft der Spitzel‹ – ein transatlantisches Gemeinschaftsunternehmen

Ein Beitrag von Wolf Wetzel aus der Zeitschrift BIG BUSINESS CRIME 04/2014

Im Juni 2013 gelangten geheime Unterlagen, die der NSA-Mitarbeiter Snowden auf seine Flucht mitgenommen hatte, an die Öffentlichkeit. Aus diesen geht hervor, dass der britische Abhördienst GCHQ seit Jahren das transnationale See-Glasfaserkabel TAT-14 (Trans Atlantic Telephone Cable No 14) ›abschöpft‹, also den kompletten Datenverkehr für geheimdienstliche Zwecke ausforscht:

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