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Kategorie: Aktuell
Pier Paolo Pasolini und die Neue Rechte

Matinee
Sonntag, 22. Februar 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Mit Dr. Gaetano Biccari
Moderation: Prof. Reiner Diederich
Vor 50 Jahren wurde Pier Paolo Pasolini am Strand von Ostia ermordet. Die Täterschaft ist bis heute nicht vollständig geklärt. Pasolini, einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller und Filmemacher der Nachkriegszeit, hatte sich durch seine radikale Kritik an der kapitalistischen Konsumgesellschaft und sein Außenseitertum Feinde gemacht – vor allem auf der rechten Seite des politischen Spektrums. Aber auch die Kommunistische Partei, der er zuneigte, haderte mit ihm. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Neue Rechte in Italien nun versucht, ihn für ihre Kulturkämpfe zu instrumentalisieren. Giorgia Meloni hat ihm 2021 sogar die Mitgliedschaft ad honorem in ihre Partei „Fratelli d’Italia“ verliehen.
Welche Strategie steckt dahinter? Gibt es auch in Deutschland eine entsprechende Tendenz? Um diese Fragen zu diskutieren und Pasolinis Positionen darzustellen, zeigen wir exemplarisch seinen Kurzfilm La Ricotta (1963). Außerdem besprechen wir sein spätes Gedicht Saluto e augurio, (Gruß und Wunsch), einen fiktiven Dialog mit einem jungen Faschisten.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Labas‘ Lab. KreativLabor für Kunst und Kultur e.V.
Veranstalter: Business Crime Control und KunstGesellschaft
Beitrag* 5/1 Euro
Pressemitteilung von BCC
Frankfurt 19.12.2025
Business Crime Control e.V. wünscht sich mehr öffentliche Aufmerksamkeit für „White Collar Crime“
Diesen Ausdruck benutzte die Vorsitzende Richterin Dr. Eva Distler bei der heutigen Urteilsverkündung des Strafprozesses gegen zwei Cum-Ex-Steuerstraftäter aus dem Frankfurter Bankermilieu und verglich sie mit einfachen Dieben. Diese „Weiße-Kragen-Kriminalität“ erfordert, wie die Richterin ausführte, ein hohes Maß an krimineller Energie und ist auf internationale Zusammenarbeit mit dem Bankensektor angewiesen. Der Schaden ist i.d.R. weit höher als beim gewöhnlichen Betrug und bei dem gegenwärtig die Medien beherrschenden Thema „Sozialbetrug“!
In diesem Cum-Ex-Fall wurden dem Staat 45 Millionen Euro Steuermittel in zwei Jahren mit nur 22 „trades“ entzogen, Steuern, die nie gezahlt worden sind.
Zwar ist ein Großteil der Mittel durch die involvierte niederländische Bank wieder zurückgezahlt worden, aber dafür mussten staatliche Organe auch jahrelang erhebliche Anstrengungen unternehmen – von den ermittelnden Behörden bis zu den Gerichten.
Typisch ist auch bei diesem Prozess, dass die kriminellen Machenschaften aus Anlass einer Betriebsprüfung bei der Fortis-Holding in 2011 aufgedeckt wurden, wie ein Steuerermittler im Prozess aussagte. Es ging um Aktientransaktionen aus 2008/2009. Bei diesen sei eine gezahlte Kapitalertragssteuer nicht nachgewiesen worden, wohl aber eine Steuererstattung. Bei den Aktientransaktionen handelte es sich immer um Leerkäufe bzw. -verkäufe, Aktien selbst wurden garnicht benötigt. Die ermittelnden Behörden mussten Rechtsgutachten übersetzen und auswerten, Beweismittel sichern, Durchsuchungen in Amsterdam und anderen Orten machen, ein Firmengeflecht auseinandernehmen. Und sie seien immer auf dieselben Kontrahenten gestoßen, dabei auch immer eine ausländische Depotbank, die keine Kapitalertragsteuer zahlen muss.
Business Crime zieht daraus das folgende Fazit:
Solange der Staat intransparente Firmengeflechte und ebenso intransparente wie tönerne Finanzprodukte toleriert, muss er sich vorhalten lassen, dass er damit Wirtschaftskriminalität begünstigt.
Transparenz ist das zentrale Schlüsselwort sowohl zur präventiven Verhinderung von Wirtschaftskriminalität als auch die Voraussetzung für eine demokratische Kontrolle dubioser wirtschaftlicher Transaktionen in solcher Größenordnung, stellt der Vorsitzende von Business Crime Control, Herbert Storn fest.
Auch bei der „moralischen Vewerflichkeit“, welche die Vorsitzende Richterin feststellte, bleibt noch Einiges zu tun, wenn man bedenkt, dass erst höchstrichterliche Urteile von Bundesgerichtshof und Bundesfinanzhof in 2020 und 2021 bemüht werden mussten, um festzustellen, dass man nicht eine Steuer zurückfordern kann, die man gar nicht bezahlt hat.
Nachhaltiger Brunch mit „offenem Mikro“ zum Jahresende

Matinee
Sonntag, 14. Dezember 2025, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Nachhaltiger Brunch mit „offenem Mikro“ zum Jahresabschluss 2025
in Kooperation mit Greenpeace Frankfurt und Food That´s Left
Anmeldung: info@kunstgesellschaft.de
Aufzeichnung der Fachtagung „Der große Steuerbetrug – legal, illegal, ganz egal?“
Der große Steuerbetrug – legal, illegal, ganz egal?
Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main am 25. Oktober 2025 mit Norbert Walter-Borjans Norbert Walter-Borjans war Finanzminister von Nordrhein-Westfalen und Co-Vorsitzender der SPD. Er war heftigen Anfeindungen ausgesetzt, als er „Steuer-CDs“ ankaufte, auf denen die Namen und Konten von potenziellen Steuerhinterziehern enthalten waren. Darüber und über strukturelle Probleme beim Eintreiben der Gelder, die … Der große Steuerbetrug – legal, illegal, ganz egal?
Fachtagung 2025
Samstag, 25. Oktober 2025, 14-16 Uhr
medico-Haus, Lindleystraße 15, Frankfurt a.M. – Nähe: Europäische Zentralbank
Der große Steuerbetrug – legal, illegal, ganz egal?
Mit Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (FINANZWENDE)
Norbert Walter-Borjans war heftigen Anfeindungen ausgesetzt, als er „Steuer-CDs“ ankaufte, auf denen die Namen und Konten von potenziellen Steuerhinterziehern enthalten waren. Darüber und über strukturelle Probleme beim Eintreiben der Gelder, die für ein funktionierendes Gemeinwesen notwendig sind, wird ebenso gesprochen wie über formal legale Methoden der Steuerminderung und -verkürzung, welche die horrende Ungleichheit und Ungerechtigkeit bei der Besteuerung von Einkommen und Vermögen weiter befördern.
Auch der Streit um den angeblich nicht mehr finanzierbaren Sozialstaat, die Lücken im Haushalt, die ‚Schuldenbremse‘, das Sondervermögen für investive Zwecke und die wachsenden Rüstungsausgaben werden in der Diskussion auf der Fachtagung angesprochen werden.
EINLADUNG (PDF) LINK zum Mitschnitt der Tagung
Teilnahmebeitrag: 10/5/1 Euro (Nichtmitglieder/Mitglieder/mit Kulturpass)
Unterstützt von

Klimakiller Rüstung

Matinee
mit Hans Möller, Diplom-Metereologe, Attac Frankfurt
Moderation: Eberhard Ruoff
Sonntag, 21. Sept. 2025, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Krieg – eine Geschichte ohne Ende

Matinee
Lesung und Diskussion zu dem 2025 im trafo Verlag Berlin erschienenen Buch von
Gerd Bedszent
Sonntag, 22. Juni 2025, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Moderation: Herbert Stelz

An einem Sonntag im Februar 2006 begannen die beiden Vereine Business Crime Control und KunstGesellschaft in Frankfurt am Main mit ihren Matineen zu politischen und kulturellen Fragen. Autor:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen werden dazu eingeladen, eine Stunde lang über ihre Arbeit und das vereinbarte Thema zu sprechen, um dann in der zweiten Stunde auf Fragen und Interventionen aus dem Publikum einzugehen. Die Matinee war von vornherein dialogisch angelegt, sollte einen Raum für Debatten und den Austausch von Erfahrungen bieten.
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden auf diese Weise über 230 Matineen veranstaltet. Nach mehrfachem Wechsel des Orts finden sie seit 2015 im Club Voltaire statt.
Ulrike Holler hat einen Großteil der Matineen moderiert. In ihrer langjährigen journalistischen Arbeit für den Hessischen Rundfunk hatte sie so viele Erfahrungen gesammelt und Kontakte knüpfen können, dass es ihr leicht fiel, immer wieder aktuelle Themen und Gesprächspartner:innen vorzuschlagen. Das Ergebnis ist in dieser kleinen Dokumentation zu sehen, die zu ihrem Abschied von der Matinee entstand und ihr als Dank für ihr Engagement gewidmet ist. [Moderation: Ulrike Holler …]
Zum Jahresabschluss 2024

Matinee
Sonntag, 15. Dezember 2024, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Nachhaltiger Brunch mit „offenem Mikro“ zum Jahresabschluss 2024
in Kooperation mit Greenpeace Frankfurt, BUND Frankfurt a.M. und Food That´s Left
Anmeldung bis 12.12.: info@kunstgesellschaft.de
„Ressourcen sind ungleich verteilt“
Frühere Cum-Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker ruft zum Kampf gegen Finanzkriminalität auf
Unter diesem Titel brachte die Frankfurter Rundschau im Wirtschaftsteil ihrer Printausgabe am 11. November 2024 einen Bericht von Claus-Jürgen Göpfert über die diesjährige Fachtagung von Business Crime Control. Diese fand im voll besetzten großen Saal im Frankfurter Dominikanerkloster statt. Eingeladen war mit Anne Brorhilker die ehemalige leitende Oberstaatsanwältin in den Verfahren zum Cum-Ex-Steuerbetrug, die wegen zu begrenzter Möglichkeiten den Justizdienst verlassen hat. Sie ist mittlerweile Co-Geschäftsführerin der Bürgerbewegung Finanzwende. Brorhilker beantwortete Fragen und ging auf Aspekte ein, die Herbert Storn als Vorsitzender von BCC formulierte und mit denen sich der Verein seit über 30 Jahren befasst. Diese Aspekte waren „Deals statt Rechtsstaat“, die „unheilvolle Nähe zwischen Finanzbranche, Staat und Politik“, die „Außerkraftsetzung von Demokratie“ und die „Bedeutung von Transparenz und Gemeingütern.“
Das Publikum beteiligte sich sehr rege an der Debatte und verabschiedete Frau Brorhilker mit stehendem Beifall für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit.
Tiefsee-Bergbau – der neue Goldrausch?

Matinee
Sonntag, 17. November 2024, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.
Tiefsee-Bergbau – der neue Goldrausch?
mit Ingrid Ahrens und Alex Wenzel, Greenpaece Frankfurt
Moderation: Hans Möller
Gemeinsam gegen Steuerbetrug
Fachtagung
Samstag, 9. November 2024, 13-16 Uhr
Neuer Ort: Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt a.M. – gegenüber den Stadtwerken
Der große CumEx-Raub:
Milliarden an Steuerrückerstattungen erschlichen
- nie gezahlt und dem Gemeinwesen entzogen
- Beteiligte ohne Unrechtsbewusstsein
- der Staat ohne Aufklärungswille?
Mit Anne Brorhilker von FINANZWENDE e.V.
bis vor kurzem als Oberstaatsanwältin und Hauptabteilungsleiterin zur Bearbeitung von CumEx-Delikten das Gesicht des Rechtsstaats
Ablauf:
Begrüßung
13.15 bis 14.15 Uhr:
Steuerraub zu verfolgen ist in Deutschland eine schwierige Angelegenheit
Pause
14.30 bis 15.30 Uhr:
Warum Demokratie und Rechtsstaat gefährdet sind und was zu tun wäre
Schlusswort
Neben den Berichten, Einschätzungen und Perspektiven aus der Praxis stehen bei BCC die folgenden Aspekte immer auch im Vordergrund:
- Die wirtschafts- und rechtsstrukturellen Möglichkeiten zur Rechtsumgehung
- Die Idee der Wirtschaftsdemokratie als Alternative (Möglichkeiten und Grenzen)
Teilnahmebeitrag: 10/5/1 Euro (Nichtmitglieder/Mitglieder/mit Kulturpass)
BCC gratuliert seinem Ehrenvorsitzenden Hans See zum 90. Geburtstag
Am 26. Juli 2024 ist der Mitbegründer, langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende von Business Crime Control Prof. Dr. Hans See 90 Jahre alt geworden. Im Namen des Vorstands übermittelte ihm der BCC-Vorsitzende Herbert Storn herzliche Glückwünsche. In seinem Schreiben heißt es:
An seinem 90. Geburtstag blicke Hans See auf fast ein Jahrhundert politischer Auseinandersetzungen zurück, „wie sie krasser nicht sein könnten. Geboren in einem ‚Tausendjährigen Reich‘, dessen ‚Lebensraum im Osten‘ aber erst noch durch Krieg, Ausrottung ‚minderwertigen Lebens‘ und Holocaust hergestellt werden sollte, fand Hans See sich schon als Kind in Krieg und Trümmern wieder.“ Heute müsse er erleben, dass angesichts des Krieges im Osten Europas wieder die Gefahr weltweiter militärischer Auseinandersetzungen wächst.
„Die ‚Atempause‘ der 80 Jahre dazwischen nutzte er für den Versuch, die Klassengesellschaft einzuebnen, z.B. durch das ‚klassenlose Krankenhaus‘. Und nachdem das nicht gelang, verlegte er sich darauf, wenigstens das System zu erforschen, das Klassen hervorbringt und Kriege als ‚letztes Mittel‘ im Systemwettbewerb nicht ausschließt.
Dies führte ihn vom Werkzeugmacher bis zum Professor einer Frankfurter Hochschule, was ihm Gelegenheit gab, den wirtschaftskriminellen Teil unseres Wirtschaftssystems zu erforschen und dabei festzustellen, dass er nicht wesensfremd, sondern konstituierend ist…
Um seine Erkenntnisse auch institutionell abzusichern, hat er den Verein Business Crime Control gegründet, dessen 30-jähriges Jubiläum BCC vor drei Jahren mit einer Fachtagung in Frankfurt am Main zur Umweltkriminalität zweier multinationaler Unternehmen – K+S und Tesla – begehen konnte.
Mit solchen jährlichen Fachtagungen, dem gedruckten Info BIG, einer entsprechenden WebSite, monatlichen Matineen und Presseerklärungen versucht BCC, den Grundgedanken von der systemimmanenten Wirtschaftskriminalität und der Notwendigkeit ihrer Überwindung durch eine demokratiekonforme Wirtschaftsweise statt der ‚marktkonformen Demokratie‘ in die Öffentlichkeit zu tragen.
Dies nachhaltig allen Widrigkeiten zum Trotz begonnen zu haben und zu befördern, dafür gebührt Hans See unser herzlicher Dank!
Wir verbinden diesen Dank mit den besten Wünschen für das nächste Jahrzehnt!“
Siehe auch „Hans See zum 90. Geburtstag“ in der nebenstehenden Beilage Nr. 3/2024 von BIG Business Crime.
Der Ball ist rund und der Euro rollt

Matinee
Sonntag, 16. Juni 2024, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Der Ball ist rund und der Euro rollt
Wer profitiert bei der Fußball-EM 2024?
mit Hans Möller, attac Frankfurt a. M.
Moderation: Eberhard Ruoff
Demo am 8. Juni 2024
Jean Ziegler zum 90sten
Business Crime Control gratuliert Jean Ziegler zum 90. Geburtstag!
Der Schweizer Soziologe, Politiker, Sachbuch- und Romanautor zögerte 1991 auf Anfrage des Gründers von BCC Hans See nicht lange und wurde so quasi Mitglied der ersten Stunde. Er ist im Beirat des Vereins und war Mitherausgeber der Printausgabe der Zeitschrift BIG Business Crime.
Bei seiner Tätigkeit für verschiedene UN-Organisationen und in seinen Büchern hat sich Jean Ziegler mit den sozialschädlichen Folgen von Wirtschaftskriminalität und mit der von ihm so genannten „kannibalischen Weltordnung“ auseinandergesetzt und zum Widerstand gegen sie aufgerufen.
2012 wurde er für sein Lebenswerk von der Stiftung „ethecon – Ethik & Ökonomie“ mit dem „Blue Planet Award“ geehrt. Wir zitieren hier etwas gekürzt seine damalige Dankesrede. Sie gibt einen Eindruck von seinem Engagement für das Recht auf Leben für alle und gegen die „strukturelle Gewalt“ und die „mörderischen Mechanismen“ der Kapitalverwertung:
„Die Definition des Menschenrechts auf Nahrung, wie sie im UNO-Pakt für Wirtschafts- und soziale Rechte steht, lautet: ‚Das Recht auf Nahrung ist das Recht, unmittelbar oder durch finanzielle Mittel einen regelmäßigen, dauerhaften und freien Zugang zu einer qualitativ und quantitativ ausreichenden Nahrung zu haben, die den kulturellen Traditionen des Volkes entspricht, dem der Verbraucher angehört, und die ein physisches und psychisches, individuelles und kollektives, befriedigendes und menschenwürdiges Leben ermöglicht, das frei ist von Angst.‘ Unter den 31 Menschenrechten der Universellen Deklaration der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 ist das ganz sicher jenes Menschenrecht, das am brutalsten und permanentesten verletzt wird auf diesem Planeten.
WeiterlesenPressemitteilung von BCC

Pressemitteilung Frankfurt 24.04.2024
Der Rücktritt der CumEx-Aufklärerin Brorhilker als Staatsanwältin weist auf ein strukturelles Problem bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität hin.
Der Verein Business Crime Control bedauert, dass Anne Brorhilker ihre erfolgreiche staatsanwältliche Ermittlungstätigkeit zu den CumEx-Straftaten aufgegeben hat. Dafür, dass sie sich der Aufarbeitung von Wirtschaftskriminalität von der Seite einer Nichtregierungsorganisation aus widmen will, hat BCC allerdings großes Verständnis.
Anne Brorhilker ist nicht die Erste, die ihre Tätigkeit zur Aufklärung und Strafverfolgung von Wirtschaftskriminalität aufgegeben hat. Erich Schöndorf, der ehemalige Vorsitzende unseres Vereins und Ankläger im Holzschutzmittelprozess ist nach enttäuschendem Abschluss des Prozesses als Professor für Umweltstrafrecht an die Fachhochschule Frankfurt am Main (heute: University of Applied Sciences) gewechselt. Er ist im letzten Jahr verstorben.
Brorhilker kritisiert die nach wie vor mangelhafte Aufklärung von Finanzkriminalität: „Als Steuerhinterzieher in großem Stil kommt man in Deutschland besser weg als ein Sozialhilfebetrüger.“ Die Täter fühlten sich „über allem stehend, auch über dem Gesetz“.
Dass ErmittlerInnen und Strafverfolger es in Deutschland schwerhaben, Wirtschaftskriminalität aufzuklären und zu ahnden, hat nach Auffassung von BCC tiefergehende strukturelle Gründe.
Zunächst haben wir in Deutschland ein Vollzugsdefizit bestehender Kontrollmöglichkeiten. Darüber hinaus haben wir es mit einer Politik zu tun, die den privaten Unternehmensbereich immer zuerst unter dem Aspekt des „Standortwettbewerbs“ sieht und den sozialschädlichen und damit demokratiefeindlichen Steuer- und Subventionsbetrug deshalb eher fördert als überwacht und bekämpft. Das aber ist ein strukturelles Problem.
Auch die Privatisierung von Gemeingütern fördert die Intransparenz finanzieller Transaktionen und begünstigt dadurch Geldwäsche und Steuerbetrug. Dagegen helfe nur größtmögliche Transparenz in Form einer „kriminalpräventiven Wirtschaftsdemokratie“ – insbesondere bei den großen Konzernen, stellt Business Crime Control fest.
Herbert Storn, Vorsitzender
Pressemitteilung von BCC
Business Crime Control kommentiert die Auswahlentscheidung für Frankfurt als Sitz der Anti-Money-Laundry Authority (AMLA) und stellt die Frage:
Eine neue Anti-Geldwäsche-Behörde der EU in Frankfurt am Main – ein gutes Zeichen?
„Eine starke AMLA braucht auch einen starken, glaubwürdigen und nachhaltigen Standort.“
Das sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner, nachdem Frankfurt am 22.2.2024 das Rennen um den Zuschlag als Standort für die AMLA gewonnen hatte.
Während die 27 Regierungsvertreterinnen und -vertreter der EU am Ende geschlossen für Deutschland stimmten, sah es bei der gleichstarken Vertretung der EU-Parlamentarier fast vollständig anders aus. Von den 27 Parlamentarierinnen und Parlamentariern gab es nur 1 Stimme für den deutschen Standort. Und diese Stimme soll von der AfD gekommen sein, wie Medien berichten. Warum?
WeiterlesenPeter Weiss: „Meine Ortschaft“

Matinee
Sonntag, 18. Februar 2024, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Peter Weiss: „Meine Ortschaft“
gelesen von Edgar M. Böhlke
Moderation: Dr. Manfred Wittmeier
Rechte Verschwörungsszenen

Matinee
Sonntag, 21. Januar 2024, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Rechte Verschwörungsszenen
mit Michael Weiss
Moderation: Ulrike Holler
BCC Presseerklärung
Frankfurt muss die Verfügungsgewalt über seinen Grund und Boden zurückgewinnen!
WeiterlesenQuo vadis Israel? Der Krieg und seine Ursachen

Matinee
Sonntag, 17. Dezember 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Quo vadis Israel?
Der Krieg und seine Ursachen
mit Tom Khaled Würdemann, Nahostwissenschaftler an der Universität Heidelberg
Moderation: Ulrike Holler
„un_sicher“

Matinee
Sonntag, 19. November 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
„un_sicher“
Ein kritischer Audio-Walk befasst sich mit
der Rolle der Frankfurter Polizei
mit Marie Schwesinger und Jan Deck,
Autorin und Autor des Audio-Walks
und der Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız
Moderation: Ulrike Holler
Veranstaltungshinweis
Die Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. lädt zu dem Vortrag: “Menschenrechte und Weltwirtschaft, Untergrundkapitalismus und Nationalismus” am Donnerstag, dem 26. Oktober 2023 um 19 Uhr ein.
Referent ist Prof. Dr. Hans See, Mitbegründer und Ehrenvorsitzender von Business Crime Control e.V.
Ort: Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstraße 80, München
Das Eine-Welt-Haus ist erreichbar über U4,U5 (Theresienwiese) oder Tram 18, 19, 29 (Hermann-Lingg-Straße)
WeiterlesenGewalt gegen Frauen

Matinee
Sonntag, 15. Oktober 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Gewalt gegen Frauen
mit Gloria Schmid, Frauenreferat der Stadt Frankfurt a.M.
Moderation: Ulrike Holler
Vor 20 Jahren: „Cross-Border-Leasing“ der Frankfurter U-Bahn abgewendet

Matinee
Sonntag, 17. September 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Bürgerbegehren verhindert finanzielles Desaster für die Stadt
mit Prof. Dr. Hans See und Herbert Storn
Moderation: Eberhard Ruoff
Der Milliarden-Coup
Im August 2023 lief auf ARTE die Dokumentation „Der Milliarden-Coup. Deutschlands schlimmstes Wirtschaftsverbrechen“ über den Fall Balsam. Seinerzeit ist Karl-Heinz Wallmeier für seine mutigen Recherchen der BCC-Preis verliehen worden. In der Sendung kommt auch der Mitgründer von BCC Prof. Dr. Hans See zu Wort. Die Dokumentation ist noch in der ARTE-Mediathek zu sehen [Vom 08/08/2023 bis 08/09/2023].
Der Kampf ums Wasser
Veranstaltung im Rahmen der „Tage der Industriekultur Rhein-Main“
Sonntag, 3. September 2023, 11 Uhr – Klosterpresse, Paradiesgasse 10, Frankfurt-Sachsenhausen
WeiterlesenDas Recht auf Freiheit

Matinee
Sonntag, 18. Juni 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Das Recht auf Freiheit. Jacob Grimm in der Paulskirchenversammlung 1848
mit Peter Gbiorczyk
Moderation: Ulrike Holler
Fachtagung: Geldwäsche und Steuerbetrug. Ein nicht zu lösendes Problem?
Samstag, 24. Juni 2023, 13 – 16 Uhr
Club Voltaire, Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5 (U-/S-Bahn Hauptwache)
Aus der Praxis der Bekämpfung von Steuerbetrug und Geldwäsche berichten:
- die Steuerfahnderin Birgit E. Orths aus NRW (bekannt durch ihr Buch „Als Steuerfahnderin auf der Spur des Geldes“)
- der Erste Kriminalhauptkommissar Dirk Peglow, Landesvorsitzender Hessen und Bundesvorsitzender des Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V.
Neben den Berichten, Einschätzungen und Perspektiven aus der Praxis stehen bei BCC die folgenden Aspekte immer auch im Vordergrund:
- Die wirtschaftsstrukturellen Möglichkeiten zur Rechtsumgehung
- Die rechtsstrukturellen Möglichkeiten zur Rechtsumgehung
- Inwieweit begünstigt der Rechtsvollzug Möglichkeiten zur Umgehung des Rechts?
Teilnahmebeitrag: 10 / 5 Euro (Nichtmitglieder / Mitglieder)
Vor der Fachtagung findet ab 10 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung von BCC statt.
Die Paulskirche als Erinnerungs-, Gedenk- und Lernort

Matinee
Sonntag, 23. April 2023, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Die Paulskirche als Erinnerungs-, Gedenk- und Lernort
mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel
Moderation: Prof. Reiner Diederich
Orte und Worte. Gedächtnisräume im postsozialistischen Berlin

Matinee
Sonntag, 23. Oktober 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt
Orte und Worte. Gedächtnisräume im postsozialistischen Berlin
Gespräch mit Dr. Liza Candidi
Moderation: Prof. Reiner Diederich
Mit dem Krieg leben. Politik, Arbeit und Alltag in Frankfurt 1914-1918

Matinee
Sonntag, 18. September 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt a.M.
Mit dem Krieg leben. Politik, Arbeit und Alltag in Frankfurt 1914-18
Gespräch mit der Historikerin Dr. Judit Pákh
Moderation: Ulrike Holler
Zusatzgeschäft
Fachtagung: »Cum-Ex«-Geschäfte dauern an. Zu wenige Ermittler. Geringes Interesse an Verfolgung.
Claus-Jürgen Göpfert in junge Welt vom 12. Juni 2022
In den Hochhäusern des Bankenviertels von Frankfurt am Main wurde das Betrugssystem einst ausgeheckt. Rund 38 Milliarden Euro Schaden, das schätzen die staatlichen Ermittler heute, sind bisher durch »Cum-Ex«- und »Cum-Cum«-Geschäfte für die Steuerzahler entstanden. Banken und Kapitaleigner ließen sich hohe Summen an Kapitalertragssteuer vom Staat rückerstatten, die sie tatsächlich nie bezahlt hatten. Nur wenige Schritte vom Bankenviertel entfernt, im linken Treffpunkt »Club Voltaire«, zog der kapitalismuskritische Verein Business Crime Control (BCC) am Sonnabend eine Zwischenbilanz bei der Aufarbeitung des Milliardenbetrugs. Sie fiel düster aus.
Fachtagung 2022: Cum/Ex-Skandal
Cum/Ex-Skandal – Steuerbetrug mit System
Business Crime in der Aufarbeitung
Samstag, 11. Juni 2022, 13 – 17 Uhr
Club Voltaire, Frankfurt am Main
Kleine Hochstraße 5 (U-/S-Bahn Hauptwache)
Programm:
- 13 Uhr: Joachim Maiworm
Zum gegenwärtigen Stand der Dinge, zur Vorgeschichte und zur langjährigen Beschäftigung von BCC und BIG Business Crime mit dem Thema - 14 Uhr: Prof. Dr. Lorenz J. Jarass
Kapitalertragssteuerbetrug einfach verhindern - 15 Uhr: Herbert Storn, Vorstand BCC
Zur strukturellen Kriminalitätsaffinität des Kapitals und ihren Implikationen für die gegenwärtigen Auseinandersetzungen
Teilnehmerbeitrag: € 10 für Mitglieder, € 15 für Nichtmitglieder
Anmeldung für Nichtmitglieder bis Montag, 6. Juni 2022: vorstand@businesscrime.de
Klimawandel

Matinee
Sonntag, 24. April 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt a.M.
Klimawandel
Der Wald stirbt, die Auswirkungen sind groß. Was müssen wir tun?
Mit Prof. Dr. Thomas Hickler
Leiter der Arbeitsgruppe Biogeographie und Ökosystemforschung der Senckenberg Gesellschaft
Moderation: Ulrike Holler
Zeichen der Hoffnung

Matinee
Sonntag, 27. März 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt a.M.
Zeichen der Hoffnung
Afghanische Exil-Universität geplant
Mit Dr. Kambiz Ghawami, Vorstandsvorsitzender des deutschen Komitees des World University Service (WUS)
Moderation: Ulrike Holler
Einwahllink: https://vk.attac.de/b/han-rrl-p4a-ekv
Die Veranstaltung findet nach der 3-G-Regel statt.
Die Kunst des Fake

Matinee
Sonntag, 13. März 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt a.M.
Die Kunst des Fake
Mit Ernst Volland und Hanna Petkoff
„Mit dem Teufel im Bunde“

Matinee
Sonntag, 16. Januar 2022, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5 in Frankfurt a.M.
„Mit dem Teufel im Bunde“ – Zauberglaube und Hexenprozesse in der Grafschaft Hanau-Münzenberg
Mit dem Autor der ersten umfassenden Untersuchung Peter Gbiorczyk
Moderation: Ulrike Holler
Einwahllink:
https://vk.attac.de/b/han-rrl-p4a-ekv
Die Veranstaltung findet nach der 2 G plus-Regel statt.
Die Stadt und ihre „Stars“
Mitgliederversammlung 2021 von Business Crime Control: neuer Vorstand gewählt
Business Crime Control e.V. hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung vom 28. August 2021 in Frankfurt am Main wählte Hans Möller zum neuen Vorsitzenden. Prof. Dr. Erich Schöndorf, der seit 2011 als Vorsitzender amtierte, wurde für seine Arbeit gedankt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Herbert Stelz, der bisher Beisitzer war. Eberhard Ruoff bleibt Kassierer, Victoria Knopp Schriftführerin. Prof. i.R. Reiner Diederich und Frank Ebert wurden als Beisitzer bestätigt. Neu als Beisitzer wurde Herbert Storn gewählt.
Hans Möller ist Diplom-Meteorologe und aktiv im Koordinierungskreis von attac Frankfurt am Main. Herbert Stelz ist Fernsehjournalist und Publizist. Victoria Knopp ist Diplom-Soziologin und arbeitet als Lehrerin an einer Gesamtschule. Eberhard Ruoff ist Diplombetriebswirt und war in der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit tätig. Reiner Diederich war Professor für Soziologie an der FH Frankfurt am Main. Er ist Mitbegründer und Vorsitzender der KunstGesellschaft e.V., mit der BCC bei den monatlichen Matineen im Frankfurter Club Voltaire kooperiert. Frank Ebert ist Ökotrophologe und arbeitet in der Pharmaindustrie. Herbert Storn war Berufsschullehrer und ist Mitglied im Landesvorstand der GEW Hessen, außerdem aktiv bei Gemeingut in BürgerInnenhand.
Der neue Vorstand wird weiter daran arbeiten, über Wirtschaftskriminalität und ihre sozialschädlichen Folgen aufzuklären. Dabei legt Business Crime Control einen weiten Kriminalitätsbegriff zugrunde, der zum Beispiel auch kartellmäßige Steuerverkürzungen oder das Gutachterunwesen bis hin zur Wissenschaftskriminalität umfasst. Der gemeinnützige Verein ist seit 30 Jahren tätig.
Fachtagung 2021 von Business Crime Control
30 Jahre Business Crime Control
Vergehen an Klima und Umwelt – staatlich genehmigt und gefördert?
Die Fälle Gigafactory Tesla und Kali + Salz AG
Samstag, 28. August 2021, 13 – 17 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt a. M.
Referenten:
Prof. Dr. Hans See, Ehrenvorsitzender von Business Crime Control e.V.
Reflexionen zu 30 Jahre BCC
Walter Hölzel, Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V.
Kaliherstellung in Deutschland – ein seit Jahrzehnten eingeübtes System zur Umgehung des Rechts
Thorsten Deppner, Anwalt für Umweltrecht, Berlin
Großindustrieansiedlung auf zweifelhafter Rechtsgrundlage. Der Fall Tesla in Brandenburg
Herbert Storn, Mitglied im Landesvorstand der GEW Hessen
Skandale mit System
Die Tagung wird unterstützt von:
Attac Frankfurt am Main und KunstGesellschaft
Teilnehmerbeitrag: € 10 für Mitglieder, € 15 für Nichtmitglieder
Teilnahme für Geimpfte, Getestete und Genesene.
Anmeldung bis zum 26.8.: vorstand@businesscrime.de
Die Teilnahme ist auch ohne Anmeldung online möglich.
Einwahllimk: https://cvbb.galatis.de/b/iod-ckr-kdj-uch
Vor der Tagung findet ab 9.30 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung von Business Crime Control e.V. statt.
Greenwashing der deutschen Klimapolitik

Matinee
Sonntag, 18. April 2021, 11-13 Uhr
Greenwashing der deutschen Klimapolitik
mit Hans Möller, Dipl.-Meteorologe, Attac Frankfurt a. M.
Moderation: Ulrike Holler
Die Legende von den Strippenziehern

Matinee
Sonntag, 14. Februar 2021, 11-13 Uhr
Die Legende von den Strippenziehern.
Historische und aktuelle Verschwörungsideologien
mit Peter Bierl
Moderation: Ulrike Holler
Die Matinee findet online statt.
Rechte Allianzen bedrohen die offene Gesellschaft
Fachtagung 2020
Weiße Kittel – schwarze Millionen
Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen
Samstag, 14. November 2020, 13 – 18 Uhr
Aufgrund der Bestimmungen zu Bekämpfung der Corona-Pandemie können wir die Tagung nur als digitale Veranstaltung realisieren. Wir bedauern das sehr.
Video-Aufzeichnung der Matinee „Jenseits von Gier, Geiz und Neid“
Die Aufzeichnung der Matinee vom 20. September 2020 ist als Youtube-Datei aufrufbar.
Jenseits von Gier, Geiz und Neid.
Wie geht Wirtschaft, die allen nutzt?
Mit Prof. Dr. Reinhard Loske,
Professor für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung. Präsident der Cusanus Hochschule Bernkastel-Kues
Moderation: Herbert Stelz
Link auf die Aufzeichnung der Veranstaltung hier>
„Jenseits von Gier, Geiz und Neid“
Matinee
Sonntag, 20. Sept. 2020, 11 Uhr – Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt am Main
Jenseits von Gier, Geiz und Neid.
Wie geht Wirtschaft, die allen nutzt?
Mit Prof. Dr. Reinhard Loske,
Professor für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung. Präsident der Cusanus Hochschule Bernkastel-Kues
Moderation: Herbert Stelz
Link auf die Aufzeichnung der Veranstaltung hier>
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Ökologisch kaufen. Wie hilft EcoTopTen?
Wie Kunst zu Raubkunst wurde – eine unendliche Geschichte
Die große Biodiversitätskrise – wieviel Natur braucht der Mensch?
Bericht von Reiner Diederich über eine Matinee mit Prof. Dr. Volker Mosbrugger
Unter dem Titel „Die große Biodiversitätskrise – wieviel Natur braucht der Mensch?“ fand am Sonntag, dem 16. Juni 2019 im Frankfurter Club Voltaire eine gut besuchte Matinee von Business Crime Control und KunstGesellschaft statt. Eingeladen war mit Prof. Dr. Volker Mosbrugger, dem Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ein profunder Kenner der Materie und engagierter Streiter für einen besseren Schutz von Umwelt und Natur.
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BIG Business Crime Extra
Als Dokumentation aller bisher – von November 2018 bis Mai 2019 – in der Internetausgabe gebrachten Nachrichten, Artikel und Rezensionen ist ein Extraheft der Zeitschrift erschienen. Es ist als Abschluss des letzten Jahrgangs der Printausgabe für die Abonnentinnen und Abonnenten, für die Mitglieder von Business Crime Control und für an der Arbeit des Vereins Interessierte gedacht.
Das Heft ist zum Preis von 6 € plus Versandkosten zu beziehen. Bestellung: BCC, Postfach 1575, 63465 Maintal oder per E-mail: big-redaktion@businesscrime.de
Die große Biodiversitätskrise – wieviel Natur braucht der Mensch?
Matinee
Sonntag, 16. Juni 2019, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt am Main
Die große Biodiversitätskrise – wieviel Natur braucht der Mensch?
Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Moderation: Prof. Reiner Diederich
„Count Down am Xingu VI – Raubzug nach Amazonien“
Dokumentarfilm von Martin Keßler. Premiere am 9. April 2019 um 19.30 Uhr im Haus am Dom, Frankfurt am Main
Zum Film:
„Seit über 500 Jahren kämpfen wir gegen unsere Ausrottung“, sagt Alessandra vom Indigenenstamm der Munduruku. „Da werden wir uns doch jetzt nicht einem wie Bolsonaro ergeben!“Weiterlesen
Mitgliederversammlung 2019 von Business Crime Control: neuer Vorstand gewählt
Business Crime Control e.V. hat einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung vom 26. Januar 2019 in Frankfurt bestätigte Prof. Dr. Erich Schöndorf im Amt des Vorsitzenden. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Hans Möller, neuer Kassierer ist Eberhard Ruoff.
Victoria Knopp bleibt Schriftführerin. Beisitzer sind Prof. i.R. Reiner Diederich, Frank Ebert und Herbert Stelz.
Erich Schöndorf war Professor für Umweltrecht an der FH Frankfurt und hatte zuvor als Staatsanwalt u.a. den Holzschutzmittelprozeß geführt. Hans Möller ist Diplom-Meteorologe und aktiv im Koordinierungskreis von attac Frankfurt. Victoria Knopp ist Inhaberin des Libroletto-Hörbuchverlags und arbeitet als Hauptschullehrerin. Eberhard Ruoff ist Diplombetriebswirt und war in der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit tätig.
Reiner Diederich war Professor für Soziologie an der FH Frankfurt. Er ist Gründer und Vorsitzender der KunstGesellschaft e.V., mit der BCC bei den monatlichen Matineen im Frankfurter Club Voltaire kooperiert. Frank Ebert ist Ökotrophologe und arbeitet in der Pharmaindustrie. Herbert Stelz ist Fernsehjournalist und Publizist.
Der neue Vorstand arbeitet weiter daran, wirtschaftskriminelle Aktivitäten aufzudecken sowie über deren schwerwiegende Folgen mit enormen Schäden aufzuklären. Dabei legt Business Crime Control einen weiten Kriminalitätsbegriff zugrunde, der zum Beispiel auch kartellmäßige Steuerverkürzungen oder das Gutachterunwesen bis hin zur Wissenschaftskriminalität umfaßt. Der gemeinnützige Verein ist seit 28 Jahren aktiv.
„Was ist los mit dir, Europa?“
Am 18. November 2018 sprach Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ im Rahmen der von Business Crime Control e.V. und der KunstGesellschaft e.V. im Frankfurter Club Voltaire veranstalteten Matineen über Entwicklungen innerhalb der EU. Hengsbach war bis 2006 Leiter des Oswald von Nell-Breuning Instituts für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Sein Beitrag hier auf den Seiten von BCC stellt die ausgearbeitete und aktualisierte Fassung der von ihm in der Matinee vorgetragenen Thesen dar.
„Was ist los mit dir, Europa?“ Diese Frage richtete Papst Franziskus an die Repräsentanten der Europäischen Institutionen – des Parlaments, der Kommission und des Rates, die sich im Vatikan versammelt hatten, um den Träger des Aachener Karlspreises des Jahres 2016 zu ehren. Inzwischen leuchtet Aachen im Dauerglanz pompöser Inszenierungen der deutsch-französischen Freundschaft, die auf eine vertiefte europäische Einigung ausstrahlen soll. Es bleibt zu wünschen, dass die Strahlen in das Gestrüpp des europäischen Alltags hineinwirken.Weiterlesen
BIG. Die Online-Ausgabe. Seit Dezember 2018 im Netz.
3 Monate gibt es BIG online.
Mit einem Klick erreichbar: 14 Artikel,
dazu Rezensionen und Nachrichten
(Stand 04.04.2019).
- Finanzkapital und illegale Landnahme nach der Krise von 2008: Land als neue Finanzanlage in der MATOPIBA-Region in Brasilien
- Geldwäsche im Immobiliensektor – Staat und Wirtschaft als Koproduzenten der Kriminalität
- Hutbürger im Sachsensumpf
- Kriminelle Vermieter
- Politik als Handlanger der Immobilienlobby
- Raus aus der Kohle – sonst schmelzen die Pole
- Milliardenschweres Staatsversagen
- Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt a.M. am 24. Mai 2018
- Rojava: Raubzüge gegen ein Rätesystem
- Wissenschaftslügen
- Wirtschaftskriminalität: Was sagt die Forschung?
Arbeitslos – mittellos – wohnungslos
BCC Mitgliederversammlung 2019
Samstag, 26. Januar 2019, 13:30 – 17:00 Uhr
Club Voltaire, 60313 Frankfurt a. M., Kleine Hochstraße 5
Einladung BCC Mitgliederversammlung 2019
Zur Online-Ausgabe von BIG Business Crime
BIG Business Crime wurde vor 25 Jahren als vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des Vereins Business Crime Control von dem Politikwissenschaftler und Wirtschaftskriminologen Prof. Dr. Hans See gegründet. Bis 2009 war er verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift. Er hatte bereits die Gründung des Vereins im Jahr 1991 maßgeblich initiiert, war viele Jahre dessen Vorsitzender und ist seit 2011 Ehrenvorsitzender. Unter seiner Leitung wurde BIG Business Crime zu einem Forum für investigative Journalisten, Wissenschaftler und Fachpraktiker auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität und ihrer Bekämpfung. Auch Opfer wirtschaftskrimineller Machenschaften kamen zu Wort.
Nachdem Hans See die Erstellung der Zeitschrift abgegeben hatte, übernahm Verena Herzberger die Herstellung (Satz, Layout, Montage) und verantwortliche Redaktion. 2011 wurde sie von Victoria Knopp abgelöst. Bei der Redaktionstätigkeit unterstützte sie Reiner Diederich, der vorher schon Mitglied der Redaktion war. Später kamen die Journalisten Gerd Bedszent und Joachim Maiworm mit in die Redaktion.
Die Printausgabe der Zeitschrift endete mit dem Heft 2/2018. Seit Ende 2018 erscheint BIG als Internetausgabe. http://big.businesscrime.de
Was bewirkt die AfD in den Parlamenten?
Aktionsbündnis fordert Meinungsfreiheit in der Türkei
Die Meinungsfreiheit ist in der Türkei unter starkem Druck. Seit dem Putschversuch im Juli 2016, den wir scharf verurteilen, geht die türkische Regierung vehement gegen ihre Kritiker vor, besonders gegen kritische Journalisten, Medien und Verlage. Damit verschärft sich die bereits angespannte Situation für Medien in der Türkei. Zahlreiche Medienschaffende werden in Haft genommen, mit Prozessen überzogen, viele Medien und Verlage wurden geschlossen oder unter staatliche Verwaltung gestellt. Seit Beginn der türkischen Militäroffensive im Norden Syriens haben sich die Arbeitsbedingungen für die Journalisten weiter dramatisch verschlechtert.Weiterlesen
Seine kritische Stimme wird uns allen fehlen
Nachruf für Jürgen Roth
Business Crime Control trauert um Jürgen Roth, einen unserer engagiertesten Mitstreiter, den Mitherausgeber dieser Zeitschrift. Der Vorstand von BCC hatte ihm noch kurz vor seinem Tod den – erstmals 1993 gestifteten – Preis für Zivilcourage bei der Aufklärung über die kriminelle Ökonomie verliehen. Roths Bücher, darunter mehrere Bestseller, sind mutige sozialpolitische und globalisierungskritische Beiträge zur – wie ich sie gern nenne – dritten Aufklärung. Als ich ihm telefonisch übermittelte, der diesjährige BCC-Preis sei ihm zugesprochen worden, lag er schon im Krankenhaus. Er war tief gerührt, brachte seine große Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck.
Wenige Tage später erreichte mich die traurige Nachricht. Obwohl er schon einmal den Krebs besiegt hatte, hatte ihn der Rückfall pessimistisch gestimmt. Nur zögerlich versprach er mir, bei der öffentlichen Preisverleihung dabei zu sein und eine Rede über den Zusammenhang von Wirtschaftsverbrechen, Migration und Rechtsextremismus zu halten. In seinen Büchern wird dieser Zusammenhang immer wieder thematisiert.
Milliardenschweres Staatsversagen
Zum Abschlussbericht des Cum/Ex-Untersuchungsausschusses.
Benedict Ugarte Chacón.
Nach jahrelangem Schattendasein sowohl in der politischen als auch medialen Diskussion gelten die so genannten Cum/Ex-Geschäfte mittlerweile als einer der größten bundesdeutschen Steuerskandale. In den letzten Monaten kam es, obwohl steuerschädliche Cum/Ex- Geschäfte seit 2012 nicht mehr möglich sind, immer wieder zu mehr oder weniger umfangreicher Berichterstattung. Nicht zuletzt die mittlerweile eingesetzten Ermittlungsverfahren gegen zahlreiche Beschuldigte boten hierzu entsprechende Anlässe. Anfang Mai hatte ein Verbund aus dem ARD-Magazin Panorama, der „Zeit“ und „Zeit online“ eine aufwändige Recherche zu einigen Hintermännern dieses Skandals veröffentlicht. Weiterlesen
BIG 3/2017
Editorial
4 Nachrichten aus den Chefetagen
7 Katrin Kusche: Die entleerte Paket-Demokratie
9 Christoph Rinneberg: Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 18. Mai 2017
20 Interview mit Aziz Tunc: Wo hat Erdogan sein Geld her?
25 Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke. Wie finanziert sich die extreme Rechte?
26 Joachim Maiworm: Giganten auf dem Wohnungsmarkt. Zur Geschäftsstrategie börsennotierter Unternehmen
31 Hermann Werle: Immobilien. AGs als Profiteure von „Share Deals“
33 Rudolph Bauer: Bertelsmann/Mohn im Sprechzimmer und am Krankenbett
39 Annette Groth: Korruption bei U-Bootlieferungen nach Israel
41 Gerd Bedszent: Kriminelle Banken, krimineller Kapitalismus? Anmerkungen zu einer abstrusen Debatte
46 Hans Möller: In der Mitte tut sich nichts
47 Reiner Diederich: Kleine Wirtschaftskunde mit Martin Schulz
49 Rezensionen von Victoria Knopp und Gerd Bedszent
Frankfurts Oberbürgermeister gegen TTIP
Oberbürgermeister Feldmann (SPD) engagiert sich gegen TTIP: das geplante transatlantische Freihandelsabkommen. Frankfurts Club Voltaire platzte aus allen Nähten, als der Oberbürgermeister zum Gespräch mit Ingrid Ahrens (Greenpeace) und Herbert Stelz (Publizist) kam. Eingeladen hatten attac, Business Crime Control e.V., das Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA und die KunstGesellschaft.









