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Solidarität mit dem Club Voltaire

Seit seiner Gründung zur Jahreswende 1962/63 wurde der Club Voltaire über Frankfurt am Main hinaus ein einzigartiger Ort der Aufklärung, des kritischen Denkens und der kontroversen Debatte, aber auch der Musik, der Literatur und des gesellschaftlichen Zusammenseins. Namhafte Journalisten, Wissenschaftler, Theaterleute, Schauspieler, Musiker und Politiker haben den Club zum Austausch genutzt und zur kulturellen Vielfalt Frankfurts beigetragen. Mitten in der Frankfurter Innenstadt gelegen – in Sichtweite von Alter Oper, Finanzzentrum und „Fressgass“ – ist der Club Voltaire seit jeher ein lebendiger Gegenpol zum Mainstream.

Seit vielen Jahren veranstalten wir, Business Crime Control und KunstGesellschaft, dort sonntägliche Matineen zu politischen und kulturellen Themen. Wir schätzen den Club wegen seiner ungezwungenen Atmosphäre und als traditionsreichen Ort freier Auseinandersetzungen im Geiste Voltaires.

Deshalb haben wir Gäste und Referent:innen unserer Matineen und anderen Veranstaltungen gebeten, sich dem „Aufruf von Prominenten“ zur Erhaltung des Clubs anzuschließen, was sie auch zahlreich getan haben – siehe dazu diesen Aufruf auf der Homepage des Club Voltaire.

Wir unterstützen mit anderen zusammen die vom DGB Frankfurt initiierte Initiative, den Club zu erhalten. Angesichts wachsender Bedrohungen der Meinungsvielfalt ist die Existenz unabhängiger Orte der Debatte und des kulturellen Austauschs heute wichtiger denn je.

                                  Business Crime Control e.V.       KunstGesellschaft e.V.

Wasser ist Leben

Matinee
Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.

Zur Klimaanpassung der Trinkwasser-versorgung

Mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main

Moderation: Herbert Stelz

Unser Körper besteht zu 50 bis 65 Prozent aus Wasser, der von Säuglingen zu 70 bis über 80 Prozent. Sauberes Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig. Deswegen müssen wir sorgsam mit unseren Wasserquellen umgehen. Die Metropolstadt Frankfurt kann nicht alle Menschen in der Stadt mit Wasser aus eigenen Wasserwerken versorgen. Dazu sind wir zu viele. Folglich bezieht Frankfurt 75 Prozent des Trinkwassers aus der Umgebung: aus Hessischem Ried, Kinzigtal, vom Vogelsberg und Burgwald (über 100 km entfernt). Das ist zu viel, das schadet dort Wäldern, Bächen und Mooren. Seit Jahrzehnten beklagen das die Menschen dort. Auch das Wasserhaushaltsgesetz verlangt, dass Wasser aus „ortsnahen“ Quellen zu beziehen ist. In der Matinee wird aufgezeigt, wie Frankfurt die Trinkwasserentnahme aus der Region reduzieren könnte, ohne Durst erleiden zu müssen.

Veranstalter: Business Crime Control und KunstGesellschaft
In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt am Main

Eintritt: 5/1 Euro