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Eine Frage der Sicherheit

Matinee
Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.

Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann

Mit Dirk Schindowski, Privatermittler und IT-Forensiker

Moderation: Herbert Stelz

Täglich versuchen Tausende von kriminellen Internetnutzern unsere Netz-kommunikation zu stören, damit zu erpressen oder sie unmöglich zu machen. Diese Cyberangriffe erfolgen mit Ransomeware, mit der Gelder erpresst werden, über Phishing, bei dem Kreditkartendaten oder Kennwörter gestohlen werden, um Konten leer zu räumen. Gefahren drohen durch Malware, die Computer infiziert oder Social Engineering, wobei die Schwachstelle Mensch zur Preisgabe von geheimen Daten verführt wird. Der dabei entstehende Schaden reicht von einer kurzen Unterbrechung  der Internetverbindung bis zu Millionenschäden für betroffene Unternehmen. Wer sich gegen die vielfältigen Gefahren wehren will, braucht hochkompetente Spezialisten. Wir geben einen Einblick in die aktuelle Lage der Cyberangriffe und die daraus entstehenden Gefahren.

Dirk Schindowski ist IT-Forensiker bei der Firma Holmes und Co. und informiert über die  vielfältigen Bedrohungen, denen wir im Internet ausgesetzt sind. Vor allem zeigt er Möglichkeiten, sich zu schützen. Er sagt, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gibt. Er möchte jedoch, dass wir es den Cyberkriminellen so schwer wie möglich machen. Wir erfahren, wo man im Ernstfall Hilfe bekommt und wie man Beweise sichert, bevor sie nicht mehr zu finden sind..

Veranstalter: Business Crime Control und KunstGesellschaft

Beitrag* 5/1 Euro

Pier Paolo Pasolini und die Neue Rechte

Matinee
Sonntag, 22. Februar 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt/M.

Mit Dr. Gaetano Biccari

Moderation: Prof. Reiner Diederich

Vor 50 Jahren wurde Pier Paolo Pasolini am Strand von Ostia ermordet. Die Täterschaft ist bis heute nicht vollständig geklärt. Pasolini, einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller und Filmemacher der Nachkriegszeit, hatte sich durch seine radikale Kritik an der kapitalistischen Konsumgesellschaft und sein Außenseitertum Feinde gemacht – vor allem auf der rechten Seite des politischen Spektrums. Aber auch die Kommunistische Partei, der er zuneigte, haderte mit ihm. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Neue Rechte in Italien nun versucht, ihn für ihre Kulturkämpfe zu instrumentalisieren. Giorgia Meloni hat ihm 2021 sogar die Mitgliedschaft ad honorem in ihre Partei „Fratelli d’Italia“ verliehen.

Welche Strategie steckt dahinter? Gibt es auch in Deutschland eine entsprechende Tendenz? Um diese Fragen zu diskutieren und Pasolinis Positionen darzustellen, zeigen wir exemplarisch seinen Kurzfilm La Ricotta (1963). Außerdem besprechen wir sein spätes Gedicht Saluto e augurio, (Gruß und Wunsch), einen fiktiven Dialog mit einem jungen Faschisten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Labas‘ Lab. KreativLabor für Kunst und Kultur e.V.

Veranstalter: Business Crime Control und KunstGesellschaft

Beitrag* 5/1 Euro